Die Top 3 Fallstricke im Bewerbungsgespräch und wie du sie am besten umgehst

Auf Bewerber:innen warten einige Fallstricke im Bewerbungsgespräch
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Die Suche nach einem neuen Job kann stressig sein und Bewerber:innen vor viele Herausforderungen stellen. Selbst gut vorbereitete und qualifizierte Kandidat:innen können in Bewerbungsgesprächen auf Fallstricke stoßen, die ihre Chancen beeinträchtigen, ohne dass sie es sofort erkennen. Im Folgenden findest du eine Übersicht der drei häufigsten Stolpersteine in Bewerbungsgesprächen, auf die Bewerber:innen treffen können. Außerdem erfährst du, wie man sie am besten umgehen kann.

1. Fallstrick: Stärken und Schwächen

    In Bewerbungsgesprächen ist es entscheidend, deine Stärken und Schwächen ausgewogen darzustellen. Kandidat:innen, die ihre Stärken überzeugend mit dem Nutzen für das Unternehmen verknüpfen können, erhöhen ihre Chancen erheblich. Es ist jedoch wichtig, die richtigen Stärken zu betonen, sich nicht zu überschätzen und Schwächen nicht übermäßig zu betonen. Die Selbstreflexion der Bewerber:innen ist entscheidend, und sie sollten nachvollziehbare Belege für ihre Stärken bieten und zeigen, wie diese zur angestrebten Position passen. In Bezug auf Schwächen schätzen Recruiter Ehrlichkeit und den Willen zur Verbesserung:

    • Hat der:die Kandidat:in eine gute Selbstwahrnehmung, um über die eigene Leistung am Arbeitsplatz zu reflektieren?
    • Gibt es ausreichend (idealerweise messbare) Belege für die vorgebrachten Punkte?
    • Inwiefern bilden diese Qualitäten eine solide Grundlage für den Erfolg in der angestrebten Position?

    Während des Bewerbungsgesprächs solltest du also deine Stärken und Schwächen klar benennen und zeigen, dass du weißt, wie du sie gezielt einsetzen und verbessern kannst. Dadurch zeigst du, dass du in der Lage bist, dich selbst einzuschätzen und warum gerade du die perfekte Wahl für die Stelle bist. Der Nachweis deiner besonderen Fähigkeiten kann auch durch Zertifikate erbracht werden, die du auf Plattformen wie LinkedIn präsentieren kannst.

    2. Fallstrick: Persönliches Interesse bekunden

    Die Erwähnung persönlicher Hobbys oder ehrenamtlicher Tätigkeiten ist positiv, da sie deine Persönlichkeit interessanter und engagierter wirken lassen. Dennoch neigen einige Bewerber:innen dazu, ihre persönlichen Interessen im Bewerbungsgespräch zu überbetonen. Ehrlichkeit in Bezug auf Hobbys ist genauso wichtig wie bei beruflichen Erfahrungen. Eine Lüge kann das gesamte Gespräch beeinträchtigen und deine Glaubwürdigkeit untergraben. Es ist ratsam, persönliche Interessen auf eine spannende Weise zu präsentieren, selbst wenn du sie nicht besonders aufregend findest. Darüber hinaus besteht immer die Gefahr, dass der Recruiter selbst Expertise in einem bestimmten Hobby oder Thema hat und daher Fragen dazu stellen könnte. Sherman warnt davor, dass das Entlarven einer Lüge den Gesamteindruck des Gesprächs schädigen kann und Zweifel an anderen Bereichen, wie Fähigkeiten, Erfolge und Erfahrungen, aufkommen lässt. Dies könnte das gesamte Bewerbungsgespräch in Frage stellen.

    3. Fallstrick: Aktives Interesse zeigen

    Nicht jede Position passt zu jedem Bewerber. Daher ist es wichtig, in Bewerbungsgesprächen proaktiv zu sein und Fragen zu stellen, die es dir ermöglichen, sowohl die Stelle als auch das Unternehmen hinsichtlich deiner eigenen Ziele zu bewerten. Durch das Stellen der richtigen Fragen zeigst du Interesse am Unternehmen. Anstatt passiv zu bleiben und abzuwarten, solltest du von Anfang an relevante Fragen stellen, um deine Eignung für die Stelle und das Unternehmen zu demonstrieren. Wenn du mit deinen Fragen bis zum Ende des Gesprächs wartest, könnten sich die Chancen verringern, einen guten Eindruck zu hinterlassen und die angestrebte Position zu erhalten.

    Insgesamt ist es entscheidend, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Laut einer Umfrage verlassen sich 61 Prozent der Recruiter auf ihren ersten Eindruck und vertrauen ihrem Bauchgefühl. Gleichzeitig geben 37 Prozent zu, dass sie Menschen aufgrund ihres Aussehens beurteilen. Daher solltest du darauf achten, einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen, auch wenn Aussehen eigentlich nicht relevant sein sollte. Hygiene, Körpergeruch, Aussehen und Kleidungsstil sind Aspekte, auf die im Interview geachtet wird.

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