Technische:r Assistent:in Metallografie/Werkstoffkunde

Ein technischer Assistent Metallografie/Werkstoffkunde arbeitet mit vielen technischen Gerätschaften.
© galitskaya/123rf/randstad

Welche Stahlqualität eignet sich am besten für einen geplanten Einsatz? Wie reagiert eine bestimmte Oberfläche, wenn sie Umwelteinflüssen ausgesetzt wird? Wie lässt sich ein Material optimieren, um die gewünschten Eigenschaften zu erhalten? Solche und noch weitere Fragen stellen sich technische Assistenten für Metallografie und Werkstoffkunde.

 


Was macht ein/e technische/r Assistent:in Metallografie/Werkstoffkunde?

Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde sind wahre Material-Detektive. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Eigenschaften von Metallen und anderen Materialien zu erforschen und zu verstehen. Dazu gehören nicht nur Metalle, sondern auch Kunststoffe sowie mineralische und keramische Stoffe. Sie setzen verschiedene mikroskopische Verfahren wie die Metallografie und röntgenologische Untersuchungen ein, um Einblicke in die Oberflächenstruktur dieser Materialien zu gewinnen. Zusätzlich nutzen sie physikalische Prüfmethoden wie Härteprüfungen und Zugversuche, um die Festigkeit der Materialien zu bestimmen.

Vor Beginn der Untersuchungen bearbeiten sie die Proben, oft durch Ätzung, um die Strukturen sichtbar zu machen. Sie sind für die Vorbereitung von Versuchsaufbauten verantwortlich und planen den Ablauf der Experimente. Oftmals setzen sie EDV-Anlagen ein, um die Versuchsreihen zu steuern und die Ergebnisse zu erfassen. Anschließend werten sie die gesammelten Daten am Computer aus und erstellen detaillierte Dokumentationen der Versuchsergebnisse. Insgesamt tragen Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde dazu bei, die Welt der Materialwissenschaften zu erforschen und neue Erkenntnisse über die Eigenschaften von Werkstoffen zu gewinnen.

 


Wie läuft die Ausbildung zum/zur technischen Assistent:in Metallografie/Werkstoffkunde ab?

Die Ausbildung findet an Berufsfachschulen statt. Praktische Einblicke bekommst du, als Auszubildender, während Berufspraktika in Unternehmen. Wer Interesse an Physik und Chemie mitbringt, hat für diesen Beruf die besten Voraussetzungen.
Zu Deinem Berufsalltag gehört die Bedienung von komplizierten technischen Geräten und die Auswertung von Untersuchungen am Computer. Aber manchmal musst du auch handfest und praktisch an die Sache ran treten. Beispielsweise mit Säuren hantieren oder Oberflächen für eine genauere Prüfung anrauen.

Fest steht: Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse, die in der Industrie sehr gefragt sind – eine gute Investition in die berufliche Zukunft!

Lehrzeit

2 bis 3 Jahre

Vergütung

Die Vergütung varriert.

Voraussetzungen

  • Dir sollten folgende Schulfächer Spaß bereiten:
    • Physik: Um die Untersuchungsverfahren zur Herstellung und Verarbeitung von Werkstoffen und zur Beeinflussung der Werkstoffeigenschaften in ihren Möglichkeiten zu beurteilen, sind Kenntnisse der physikalischen Prinzipien notwendig.
    • Chemie: Angehende Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde setzen Lösungen und Rezepturen an. Hierzu brauchen sie chemisches Wissen.
    • Mathematik: Zukünftige Technische Assistenten und Assistentinnen für Metallografie und Werkstoffkunde benötigen mathematische Kenntnisse, um beispielsweise spektralanalytische Untersuchungen auszuwerten.
  • Du solltest interessiert sein an…
    • prüfenden Tätigkeiten, z.B. Entnehmen von Proben aus der laufenden Produktion; Messen von Werkstoffeigenschaften wie Zähigkeit, Elastizität oder Härte und Dokumentieren der Prüfungsergebnisse; Eingeben von Prüf- oder Messergebnissen in Datenbanken und Analysieren der Ergebnisse
    • theoretischen Tätigkeiten, z.B. Auswählen und Durchführen fachlich geeigneter Test- und Untersuchungsverfahren, um die Eignung von Werkstoffen für bestimmte Aufgaben zu analysieren; Mitwirken bei der Feststellung von Materialschäden und der Aufklärung der Ursachen von Schadensfällen
    • praktischen Tätigkeiten, z.B. Gewinnen von Materialproben durch Schaben oder Schleifen und Aufbereiten der Proben für die Untersuchung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung zum/zur Techniker/in – Werkstofftechnik

Du untersuchst die Zusammensetzung von Werkstoffen wie Beton, Stahl, Nichteisenmetallen, Kunststoff, Verbundstoffen und technischer Keramik sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften. Du führst mit mechanischen, magnetischen, elektrischen und strahlentechnischen Verfahren Messungen durch.

Weiterbildung zum/zur Güte- und Materialprüfer/in und zum/zur Qualitätsfachmann/-frau

Du sorgst dafür, dass in der Produktion die betrieblichen wie auch gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsnormen eingehalten werden. Du prüfst Werkstücke z.B. auf Maßhaltigkeit, Oberflächenbeschaffenheit und untersuchst, ob die Zusammensetzung, z.B. bei Metalllegierungen oder Kompositwerkstoffen, den Vorgaben entspricht.

Studium der Materialwissenschaft oder Werkstoffwissenschaft/-technik

Das Studium vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen über technische Materialien, ihre Herstellung und Verarbeitung und führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss.

 

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