Polster- und Dekorationsnäher:in

Ein Polster- & Dekorationsnäher bei der Arbeit.
© Iakov Filimonov123rfrandstad

Das Sofa soll nicht mehr grau, sondern geblümt sein und vor passenden Vorhängen richtig gut zur Geltung kommen? Mit einer Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher setzt Du Deine Ideen und Vorstellungen in Zukunft ganz leicht und selbstständig um. Du benötigst nur handwerkliches Geschick beim Zuschneiden und Nähen der Bezüge/Vorhänge/Bespannungen, Kreativität und das Interesse an Stoffen und Materialien – schon bringst Du die idealen Voraussetzungen für die zweijährige Berufsausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher mit!

 


Was macht ein Polster- und Dekorationsnäher?

Doch was ist nun der Unterschied zwischen Polsterer und Polster- und Dekorationsnäher? Polsterer sind für das Untendrunter zuständig, also für Sofas, Sessel und Matratzen. Die Aufgabe von Polster- und Dekorationsnähern ist es, die passenden Bezüge zu gestalten und es richtig wohnlich zu machen – auch Kundenberatung und -wünsche umzusetzen gehört dazu. Polster- und Dekorationsnäher können nach der Ausbildung sowohl in kleinen handwerklichen Betrieben arbeiten als auch in Polster- oder Möbelfabriken.

 


Wie läuft die Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher ab?

Die Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher ist eine kreative und vielseitige Reise in die Welt des Handwerks und der individuellen Kundenwünsche. In dieser Ausbildung lernst du nicht nur die Kunst des Nähen, sondern auch, wie du auf die Wünsche der Kunden präzise eingehst.

Zu Beginn wirst du darin geschult, den passenden Stoff für jeden Zweck auszuwählen. Wird es grober Leinenstoff für den rustikalen Vorhang im Zimmer sein, Seide für orientalische Kissenbezüge oder ein bordeauxroter Bezug für einen Ohrensessel? Diese Entscheidungen triffst du, basierend auf den Kundenpräferenzen und den gestalterischen Anforderungen.

Nachdem du den Stoff ausgewählt hast, schneidest du ihn maßgerecht zu und nähst ihn gemäß den Kundenwünschen zusammen. Du wirst auch dafür verantwortlich sein, zusätzliche Verzierungen hinzuzufügen, um ein individuelles und einzigartiges Endprodukt zu schaffen. Die Ausbildung zum Polster- und Dekorationsnäher ermöglicht es dir, handwerkliche Fähigkeiten mit kreativer Gestaltung zu kombinieren und die Vorstellungen der Kunden in hochwertige textile Produkte umzusetzen.

Lehrzeit

2 Jahre

Vergütung

  • 1. Lehrjahr: 620-1000 €
  • 2. Lehrjahr: 732-1030 €

Voraussetzungen

  • Mindestens ein Hauptschulabschluss
  • Kreativität und räumliche Vorstellungskraft
  • Geschicklichkeit, Sorgfältigkeit und Genauigkeit
  • Folgende Schulfächer sollten dir Spaß bereiten:
    • Werken/Textiles Gestalten: Wenn sie Zuschneidearbeiten durchführen, Vorhänge oder Bettbezüge nähen, Nähte prüfen und Rüschen anbringen, kommen angehenden Polster- und Dekorationsnähern/-näherinnen Kenntnisse im Bereich Werken und Textiles Gestalten zugute.
    • Mathematik: Um beispielsweise Material- und Zuschnittsberechnungen durchzuführen, ist das Beherrschen der Grundrechenarten in der Ausbildung von Bedeutung.

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Raumausstatter/-in / Polsterer/-in

Du möchtest beruflich noch einen Schritt weiter kommen, solltest Du darüber nachdenken Deine Ausbildung fortzusetzen und z. B. die Prüfung zum Raumausstatter oder Polsterer ablegen. Dafür musst Du in der Regel noch ein Jahr Weiterbildungskurse besuchen.

Meister/-in

Damit Du in der Zukunft eine Führungsposition übernehmen oder sogar direkt ein Unternehmen führen darfst, solltest Du noch Deine Meisterprüfung ablegen. Das geht sogar direkt nach Abschluss Deiner Weiterbildung zum Raumausstatter machen. Somit kannst Du am Ende ein Raumausstattermeister sein. Der üblichere Weg ist jedoch der Abschluss zum Industriemeister im Bereich Polsterei oder Polstermöbel. Dieser Weg wird nocheinmal ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, rentiert sich aber auch in jeglicher Hinsicht.

Studium

Du möchtest studieren, hast aber kein Berechtigung an einer Hochschule zu studieren?

Kein Problem! Du kannst auch mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und ein paar Jahren Berufserfahrung auch ohne (Fach-)Abitur studieren. Grundsätzlich bietet sich das Studium direkt nach der Ausbildung an, um beruflich ein paar Karrierestufen höher einzusteigen oder vielleicht sogar eine andere Richtungen einzuschlagen. Mögliche Studienfächer sind zum Beispiel Textil- und Bekleidungstechnik oder auch Textildesign.

Fach- und Betriebswirt/-in

Zwei sehr interessante Weiterbildungen nach der Ausbildung, sind jene zum Fach- oder Betriebswirt. Die Nachfrage für technische Fachwirte sowie Fachkaufmänner und -frauen in der Textilbranche steigt immer weiter. Mit Aufstiegsweiterbildungen wie dieser, hast Du perfekte Möglichkeiten im Textilbereich Fach- und Führungsaufgaben zu übernehmen und dein Gehalt damit erheblich auszustocken.

 

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