Mediengestalter:in

Ein Mediengestalter bei der Arbeit am Computer.
©-Depositphotos_Wavebreakmedia

Weißt Du wer eigentlich dafür sorgt, dass in Zeitschriften alle Seiten unterschiedlich aussehen? Wer überlegt sich, wie sich eine Firma auf der Website am besten präsentiert? Und wer entscheidet, welche Farben auf einem Flyer am besten wirken? Meistens sind das Mediengestalter, die in Werbeagenturen, Verlagen oder in anderen Unternehmen arbeiten.

 


Wie läuft die Ausbildung zum Mediengestalter ab?

Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Nach der Hälfte der Zeit können sich alle Azubis für einen von drei Schwerpunkten entscheiden. Der Beruf ist begehrt, denn die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print verspricht auf jeden Fall eines: einen abwechslungsreichen und kreativen Berufsalltag. Zudem stehen die späteren Berufschancen sehr gut, denn im Zuge der Digitalisierung werden immer mehr Inhalte online bereitgestellt. Sie alle müssen gut gestaltet sein, damit sie die Nutzer erreichen. Auf Grund der hohen Konkurrenz um Ausbildungsplätze, kommen eher Bewerber mit (Fach-)Abitur oder einer bereits abgeschlossenen Ausbildung zum Zuge.

Lehrzeit

3 Jahre

Vergütung

  • 1. Lehrjahr: 735-1100 €
  • 2. Lehrjahr: 802-1170 €
  • 3. Lehrjahr: 906-1230 €

Voraussetzungen

  • Mindestens die Mittlere Reife
  • Kreativität
  • Technisches Verständnis
  • Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind von Vorteil
    • Mathematik: Mathematische Kenntnisse sind bereits in der Ausbildung erforderlich, um beispielsweise technische Daten zu berechnen oder Angebote zu kalkulieren
    • Kunst: Um z.B. gestaltete Medienprodukte zu beurteilen oder ansprechende Farbprofile auszuwählen, sind Kenntnisse in Kunst für die angehenden Mediengestalter/innen von Vorteil
    • Deutsch: Für die Kundenberatung, die Abstimmung von Aufträgen und die Präsentation von Gestaltungskonzeptionen ist eine gute mündliche Ausdrucksfähigkeit erforderlich
    • Englisch: Insbesondere um englischsprachige Fachinformationen zu verstehen sowie englischsprachige Informationsquellen zu nutzen, sind gute Kenntnisse in diesem Fach in der Ausbildung ein Plus
  • Interesse an …
    • kreativen Tätigkeiten, z.B. kreatives Entwerfen von Elementen für Medienprodukte, Bearbeiten von Texten, Bildern und Grafiken unter gestalterischen Gesichtspunkten, ansprechendes Gestalten von Layouts
    • theoretischen Tätigkeiten, z.B. Ermitteln geeigneter Druckverfahren zur Medienproduktion
    • organisatorischen Tätigkeiten, z.B. Planen der technischen Kapazitäten, um ihre effektive und wirtschaftliche Auslastung sicherzustellen
    • praktischen Tätigkeiten, z.B. Einrichten von Druckmaschinen

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Gestalter:in – verschiedene Fachrichtungen

Du bist bereits fertig mit Deiner Ausbildung und bist gelernte/r Mediengestalter:in, möchtest aber noch weiterbilden? Dann wäre der/die staatlich geprüfte Gestalter:in genau das Richtige für Dich!  In der Regel dauert er Vollzeit zwei Jahre und Dir werden verschiedene Fachrichtungen angeboten.

Wählst Du die Fachrichtung Produktdesign, entwirfst Du zum Beispiel Produkte aller Art. Im Werbe- und Mediendesign hingegen geht es um die Erarbeitung von crossmedialen Marketingkonzepten, Corporate Designs und Werbestrategien. Auch Themen, wie z. B. Mitarbeiterführung, Team- und Projektmanagement werden unterrichtet.

Weiterbildung zum/zur Medienfachwirt:in oder Betriebsfachwirt:in

Möchtest Du lieber berufsbegleitend eine Weiterbildung absolvieren, wäre der Weg zum Medienfachwirt ideal für Dich. Hier erlernst Du vor allem kaufmännische Aufgaben oder arbeitest in der Verwaltung. Oder Du bildest Dich zum Betriebswirt weiter.

Weiterbildung zum/zur Techniker:in im Bereich Druck- und Medientechnik

Um Techniker im Bereich Druck- und Medientechnik zu werden, musst Du tatsächlich auch wieder die Schulbank drücken. Das geht entweder Vollzeit an einer Fachschule – hier benötigst Du zwei Jahre Zeit – oder im Teilzeitunterricht. Hier brauchst Du zwischen drei und vier Jahren, da Du immer nur am Abend oder am Wochenende Unterricht hast.

Weiterbildung zum/zur Industriemeister:in Fachrichtung Printmedien oder Handwerksmeister:in

Im Anschluss Deiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung kannst Du Dich natürlich auch an einer Fachhochschule weiterbilden und die Meisterprüfung ablegen. Mit dem Meistertitel kannst Du Dich sogar selbstständig machen und neue Mediengestalter ausbilden.

Studium

Mit Deiner Ausbildung als Grundlage kannst Du, sofern Du (Fach-)Abitur hast, an einer Universität oder Fachhochschule Kommunikations- und Grafikdesign und ähnliche Studiengänge studieren.

Selbstständigkeit

Mit Meister und/oder Studium kannst Du Dich selbstständig machen und Deine eigene Firma gründen. Das kann von Werbeagentur bis hin zu einem Betrieb für die Druckvorstufe alles sein. Bis dahin solltest Du Dir aber einige Kenntnisse der Betriebswirtschaft angeeignet haben.

 

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