Kraftfahrzeugmechatroniker:in – Nutzfahrzeugtechnik

Ein Kraftfahrzeugmechatroniker bei der Arbeit.
© Volvo Trucks txn

Egal ob 500 PS-Zugmaschinen, Busse oder Straßenreinigungsfahrzeuge: Kraftfahrzeugmechatroniker in der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik untersuchen die ganz großen Straßengiganten auf mögliche Mängel und beheben diese. Dafür benötigst Du ein gutes Auge und Verantwortungsbewusstsein. Auch direkt die Hersteller bilden Nachwuchskräfte aus.

 


Was macht ein/r Kraftfahrzeugmechatroniker:in Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik?

Die Nutzfahrzeugtechnik bringt Dir eine große Abwechslung und auch ziemlich viel Verantwortung. Wer verantwortungsbewusst ist kann dabei durchaus viel Spaß haben. Nach der dreieinhalbjährigen Ausbildung weißt du genau als Mechatroniker genau, wie die Schwergewichte der Straße instandgesetzt, Diagnosen erstellt und Fehlerberichte digital ausgelesen werden. Ohne bester Technik und Elektronik funktioniert in einem modernen Laster schließlich fast nichts mehr. Etliche Systeme kommunizieren miteinander und tauschen Daten aus. Zum Beruf gehört selbstverständlich auch die Arbeit mit Drehmomentschlüssel oder Schlagbohrer.

Zu den vielfältigen Aufgaben gehören die Instandhaltung von Antriebs-, Beleuchtungs- und Bremssystemen genauso wie die Durchführung von Fahrwerksvermessungen und die Reparatur von elektrischen und mechanischen Fahrzeugteilen.

Fazit ist auf jeden Fall, dass gute Kraftfahrzeugmechatroniker sehr gefragt sind. Die Geschäfte in der Branche laufen gut. Hunderttausende Lastwagen rollen über deutsche Straßen – und es werden immer mehr.

 


Wie läuft die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker ab?

Während deiner Ausbildung wirst du eine breite Palette von Fähigkeiten und Kenntnissen erwerben, darunter das Erfassen und Vergleichen von Messwerten, das Durchführen von Wartungsarbeiten, das Identifizieren von Kundenbeanstandungen, das Montieren und Demontieren von Bauteilen, das Parametrieren von Fahrzeugsystemen und das Vorbereiten von Prüfungen. Die Ausbildung beinhaltet auch das Prüfen und Warten von Schmieranlagen, Bremsanlagen, Achsen, Abgasnachbehandlungssystemen und die Durchführung von Fahrwerksvermessungen. Die Instandsetzung von Antriebsaggregaten, einschließlich Motormanagement und Getrieben, sowie das Nachrüsten von hydraulischen, pneumatischen und elektrischen Systemen werden ebenfalls behandelt. Zusätzlich lernst du Rechte und Pflichten während der Ausbildung, die Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz. In der Berufsschule erwirbst du weitere Kenntnisse in berufsspezifischen Lernfeldern und allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Vergütung

  • 1. Jahr: 766–1154 €
  • 2. Jahr: 805–1187 €
  • 3. Jahr: 850–1262 €
  • 4. Jahr: 890–1330 €

Voraussetzungen

  • Folgende Schulfächer solltest du draufhaben:
    • Werken/Technik: Angehende Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik lernen, Karosseriesysteme oder Antriebsaggregate instand zu setzen. Dabei demontieren und montieren sie z.T. sehr komplexe Baugruppen. Hierbei sind Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Bereich Werken und Technik von Vorteil.
    • Mathematik: Für Aufgaben wie das Berechnen von Einstellwerten und die Interpretation von Messwerten sind mathematische Kenntnisse wichtig.
    • Physik: Zu den Aufgaben angehender Kraftfahrzeugmechatroniker/innen gehört es, Fehler in der Fahrzeugelektronik einzugrenzen und zu beheben. Hierfür sind Kenntnisse in Elektrotechnik und Elektronik von Vorteil.
  •  
  • Interesse an Mechanik, Elektronik und Technik
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • sorgfältiges und konzentriertes Arbeiten

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Kfz-Meister/in

Eine Fort- und Weiterbildungs zum Meister ist ein absoluter Klassiker – zurecht! Er ist eine super Aufstiegsmöglichkeit. Mit einem Meistertitel kannst Du Deine eigene Werkstatt eröffnen und Dich selbstständig machen. Aber auch bei Fahrzeugherstellern und Autohäusern sind Kfz-Meister sehr gefragt.

Kfz-Servicetechniker/in

Schon während des letzten Ausbildungsjahres oder direkt nach Abschluss der Ausbildung kannst Du die Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker beginnen. Fachlich werden dabei die Kenntnisse in Fahrzeugdiagnose, Inspektion, Instandhaltung und Instandsetzung vertieft.

Studium

Natürlich kannst Du nach deiner Ausbildung noch ein Studium anzufangen. Passende Studiengänge sind z. B. Elektromobilität, Mechatronik oder auch Wirtschaftsingenieurwissen. Damit kannst du dann dein Fachwissen in bestimmten Bereichen noch weiter vertiefen und dich für neue Bereiche qualifizieren.

 

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