Chemielaborant:in

Eine Chemielaborantin untersucht eine Substanz in einem Messbecher.
© stockstudio44/123rf/randstad

Genau hinsehen: Verändert sich die Farbe der Flüssigkeit? Genau arbeiten: Bloß nichts verschütten beim Umfüllen! Genau messen: Schon kleinste Mengen können große Unterschiede machen.

 


Was macht ein Chemielaborant?

Chemielaboranten und -laborantinnen sind Experten in der Prüfung von organischen und anorganischen Stoffen sowie Produkten. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst die Untersuchung chemischer Prozesse, die Herstellung von Stoffgemischen und die Entwicklung bzw. Optimierung von Syntheseverfahren für Präparate. Bei der Analyse von Substanzen wenden sie verschiedene chemische und physikalische Verfahren an, einschließlich immunologischer, diagnostischer und biotechnischer Untersuchungen.

Diese Fachleute führen Messungen weitgehend eigenständig durch, dokumentieren sorgfältig die Versuchsabläufe und werten die Ergebnisse am Computer aus. Aufgrund der häufigen Arbeit mit gefährlichen Stoffen sind Chemielaboranten und -laborantinnen besonders darauf bedacht, die Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzvorschriften genau einzuhalten.

 


Wie läuft eine Ausbildung zum/zur Chemielaborant:in ab?

Die Ausbildung zur Chemielaborantin ist in der Tat sehr praxisnah und bietet die Möglichkeit, in verschiedenen Betrieben und Laboren Erfahrungen zu sammeln. Die Kenntnisse in Chemie, Physik und Mathematik sind von entscheidender Bedeutung, um die komplexen Zusammenhänge zu verstehen und erfolgreich in der chemischen Analyse und Produktentwicklung anzuwenden.

Die praktische Arbeit im Labor umfasst das Vorbereiten, Durchführen und Auswerten von chemischen Versuchen, die Herstellung von Produkten und die sorgfältige Dokumentation der Ergebnisse. Dies erfordert Präzision, Genauigkeit und das Einhalten von Sicherheitsvorschriften, da viele chemische Substanzen potenziell gefährlich sein können.

Die Ausbildungsdauer von dreieinhalb Jahren bietet ausreichend Zeit, um ein solides Fundament in der Chemie und den damit verbundenen Fähigkeiten aufzubauen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Chemielaborantin stehen dir verschiedene Berufsperspektiven offen, sei es in der chemischen Industrie, in Forschungslaboren, in der Qualitätssicherung oder in anderen Bereichen, in denen chemische Analysen und Tests erforderlich sind.

Lehrzeit

3,5 Jahre

Vergütung

  • 1. Jahr: 750-850 €
  • 2. Jahr: 790-940 €
  • 3. Jahr: 850-1020 €
  • 4. Jahr: 890-1100 €

Voraussetzungen

  • Folgende Schulfächer bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:
    • Chemie: Zur Herstellung von Stoffgemischen müssen Reaktionsgleichungen aufgestellt und die chemische Formelsprache beherrscht werden.
    • Physik: Wissen über physikalische Gesetze ist Voraussetzung für den Versuchsaufbau und den Einsatz der notwendigen Geräte und Apparate.
    • Biologie: Für Versuchsreihen müssen auch Zellkulturen angelegt und Nährlösungen hergestellt werden. Hier ist die Kenntnis der biologischen Zusammenhänge wichtig.
    • Mathematik: Zum Durchführen und Auswerten von Versuchsreihen sind Berechnungen nötig. Beispielsweise werden Stoffkonzentrationen bestimmt und Lösungen hergestellt. Dazu müssen angehende Chemielaboranten und -laborantinnen die Grundrechenarten sowie Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung beherrschen.
    • Englisch: Bedienungsanleitungen von Laborgeräten oder Fachtexte sind oft in englischer Sprache verfasst. Englischkenntnisse sind daher hilfreich.
  • Du solltest interessiert sein an…
    • theoretisch Tätigkeiten, z.B. analytisch-methodisches Untersuchen chemischer Prozesse, Analysieren von Stoffen auf Strukturen und Eigenschaften
    • prüfenden Tätigkeiten, z.B. exaktes Durchführen fotometrischer, gravimetrischer und volumetrischer Bestimmungen und Dokumentieren der Ergebnisse, Überwachen von chemischen Versuchsabläufen im Labor
    • praktisch Tätigkeiten, z.B. Herstellen chemischer Substanzen

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Techniker
Als Weiterbildungsbildungsmöglichkeit steht dir der Weg zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Chemietechnik ohne Schwerpunkt oder mit Spezialisierung auf z. B.Laboratoriumstechnik, Biochemie oder Umweltschutz zur Verfügung.

Fach- und Betriebswirt
Möchtest Du in eine mittlere oder gehobenere Führungsposition in deinem Betrieb, dann wäre eine Weiterbildung zum Technischen Fachwirt oder zum Betriebswirt eine gute Möglichkeit. Hier bekommst du Aufstiegsweiterbildungen und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse vermittelt. Später übernimmst du eher organisierende, kaufmännische und planende Aufgaben. In diesem Bereich kannst du auch mit einem guten Gehalt rechnen.

Industriemeister Fachrichtung Chemie
Entscheidest du dich für den Industriemeister mit der Fachrichtung Chemie arbeitest du in chemischen Produktionen und übernimmst verschiedenste Führungsaufgaben. Du hast eine planende, steuernde und kontrollierende Tätigkeit, in der man für Herstellungs- und Arbeitsprozesse zuständig ist.

Studium
Hast du bereits das Abitur kannst du natürlich noch ein Studium obendrauf packen. Studiengänge die dir zur Auswahl stehen sind Chemie oder Chemieingenieurwesen sowie Biochemie und Chemische Biologie.

 

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