Brunnenbauer:in

Ein Brunnenbauer bei der Arbeit in einem Brunnen.
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Einen eigenen Trinkwasserbrunnen bauen – davon träumen nicht nur Landwirtinnen und Gärtner, die ständig bewässern müssen, sondern zunehmend auch Menschen, die Konserven und Kerzen für den Notfall bunkern. Was hier und da sicher dafür sorgt, dass Brunnenbauer zum Mittelpunkt der Party werden!

 


Was macht ein/e Brunnenbauer:in?

Der Beruf des Brunnenbauers ist von entscheidender Bedeutung für die Sicherstellung der Wasserversorgung in vielen Gemeinden und Regionen weltweit. Brunnenbauer sind hochspezialisierte Fachleute, die Brunnen und Wasserbohrungen planen, bauen und warten, um sauberes Trinkwasser für die Bevölkerung zugänglich zu machen. In diesem Erklärtext erfährst du mehr über diesen wichtigen Beruf.

Der Brunnenbauer ist dafür verantwortlich, Trinkwasserbrunnen zu entwerfen, zu bohren und instand zu halten. Die Aufgaben umfassen:

  1. Standortauswahl: Der Brunnenbauer wählt sorgfältig den besten Standort für den Brunnen aus. Dies erfordert eine gründliche Untersuchung des Bodens und der geologischen Bedingungen.

  2. Bohrung: Die eigentliche Bohrung des Brunnens erfordert spezialisierte Ausrüstung und Bohrtechniken. Je nach Region und Tiefe des Brunnens können unterschiedliche Bohrmethoden eingesetzt werden.

  3. Installation: Nach der Bohrung wird die Brunnenverrohrung installiert, um das Wasser aus der Tiefe nach oben zu befördern. Hierbei ist Präzision gefragt, um sicherzustellen, dass das Wasser sauber und frei von Verunreinigungen bleibt.

  4. Wartung und Reparatur: Brunnenbauer übernehmen auch die regelmäßige Wartung und Reparatur von Brunnen, um sicherzustellen, dass sie effizient und sicher funktionieren

 


Wie läuft die Ausbildung zum/zur Brunnenbauer:in ab?

Brunnenbauer:innen absolvieren in der Regel eine dreijährige Ausbildung. Teils im Betrieb, teils in der Berufsschule lernen Brunnenbau-Azubis unter anderem, bei welcher Bodenbeschaffenheit welche Maschinen zum Graben und Bohren nötig sind, wie im Tiefbau das Grundwasser abzupumpen ist und wie man Rohre verlegt. Interesse an Technik und eine gewisse Wetterfestigkeit sind dafür gute Voraussetzungen. Da auch in diesem Beruf Aspekte wie Umweltschutz immer zentraler werden und sich zudem die Baubranche stetig weiterentwickelt, wird der Ausbildungsberuf aktuell neu geordnet. Dass die Fähigkeiten von Brunnenbau-Spezialisten als gesellschaftlich wichtig gelten, zeigt sich auch daran, dass der Beruf unter die Meisterpflicht fällt: Eine Fortbildung zum Brunnenbau-Meister eröffnet erst die Möglichkeit, einen eigenen Betrieb zu gründen – und damit große Chancen in einem Bereich, der nicht nur angesichts der durch den Klimawandel bedingten zunehmenden Trockenheit immer entscheidender wird.

Lehrzeit

3 Jahre

Vergütung

  • 1. Lehrjahr: 880-935 €
  • 2. Lehrjahr: 1095-1230 €
  • 3. Lehrjahr: 1305-1495 €

Voraussetzungen

  • Ausbildung: In vielen Ländern ist eine spezielle Ausbildung oder ein Abschluss in Brunnenbau erforderlich. Dies kann an Fachschulen oder in dualen Ausbildungsgängen erworben werden.

  • Technisches Verständnis: Brunnenbauer müssen ein tiefes Verständnis für Technik und Maschinen haben, um die komplexen Bohrgeräte zu bedienen.

  • Präzision: Präzises Arbeiten ist entscheidend, um sicherzustellen, dass der Brunnen richtig funktioniert und das Wasser sauber bleibt.

  • Teamarbeit: Brunnenbauer arbeiten oft in Teams, um größere Projekte durchzuführen, daher ist Teamarbeit eine wichtige Fähigkeit.

  • Umweltbewusstsein: Da Brunnen oft in empfindlichen Umgebungen gebaut werden, ist ein bewusster Umgang mit der Umwelt von großer Bedeutung.

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Vom Vorarbeiter zum Werkpolier und am Ende zum Polier

Wie in vielen anderen Handwerksbranchen gibt es beim Brunnenbau auch eine dreistufige Fortbildung. Du beginnst beim Vorarbeiter, dann geht es weiter mit dem Werkpolier und endet beim Polier. In die nächste Stufe steigst Du mit einer erfolgreich bestanden IHK/Handwerkskammerprüfung auf. Für diese Prüfungen gibt es natürlich auch Kurse, die Du zur Vorbereitung besuchst. Bis Du Polier bist solltest Du ein bis zwei Jahre Zeit einplanen. Die Kosten für die Prüfungen und die Kurse belaufen sich auf ca. 3.000€.

Hast Du es zum Polier geschafft bekommst Du leitende Aufgaben zugeteilt und darfst Dich über ein Gehalt von bis zu 4.000€ brutto im Monat freuen. Somit sollten sich die investierte Zeit und das Geld definitiv gelohnt haben.

Weiterbildung zum/zur Brunnenbaumeister:in

Da es sich beim Brunnenbauer um einen handwerklichen Beruf handelt, gibt es als ganz klassischen Weiterbildungsweg die Meisterschule mit dem darauffolgendem Meistertitel. Als Meister hast Du natürlich deutlich mehr Verantwortung auf Deinen Baustellen, denn Du leitest in den meisten Fällen ein ganzes Bauprojekt und bist für jeden der Ansprechpartner. Dazu gehört natürlich auch, dass Du alle Fortschritte überwachst und kontrollierst. Besonders vor der Bauphase, also bei den Planungen und Entwürfen, bist Du einer der Hauptverantwortlichen.

Welche Geräte und Maschinen benötigt werden planst Du im Vorfeld. Außerdem berechnest Du sämtliche Kosten, die anfallen werden und verteilst die Aufgaben an Deine Kollegen.

Um Dich bei der Meisterschule anmelden zu können benötigst Du natürlich die abgeschlossenen Ausbildung zum/zur Brunnenbauer/in. Die Vorbereitungskurse werden von Handwerksammern und Fachschulen angeboten und sind mit Kosten bis zu 600 Euro verbunden.

Aber keine Sorge! Spätestens nach Deinem ersten Meister-Gehalt
( das aktuell zwischen 3.500 und 4.200€ sind) weißt Du, dass sich das alles gelohnt hat.

Weiterbildung zum/zur Techniker:in

Selbstverständlich muss es nicht immer der Klassiker sein. Besonders, wenn Du mehr Interesse an der Vorarbeit von jedem Projekt hast.

Nach Deiner abgeschlossenen Ausbildung zum Brunnenbauer kannst Du Dich auch zum Techniker weiterbilden. In der Fachrichtung Bautechnik gibt es mehrere Schwerpunkte zur Auswahl. Zum Beispiel der Tiefbau oder die Bohrtechniken. Die Fortbildung kannst Du in Teil- oder Vollzeit absolvieren. Davon abhängig ist natürlich die Dauer. Du solltest zwischen zwei und vier Jahren ­einplanen.

Je nach Fachrichtung warten die unterschiedlichsten Aufgaben auf Dich, sobald Du Deinen Techniker in der Tasche hast.

Hauptsächlich erstellst Du Bauzeichnungen und -pläne oder übernimmst betriebswirtschaftliche Aufgaben. Als Techniker kannst Du durchaus zwischen 3.100 und 3.500€ brutto monatlich verdienen.

Studium

Besitzt Du den passenden Schulabschluss, so kannst Du direkt nach Deiner Ausbildung ein Studium anhängen. Viele Fächer die für Dich spannend sein könnten, bietet das Ingenieurwesen. Hier gibt es z. B. das Wasserbauingenieurwesen oder Wasser- und Bodenmanagement.

 

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