Baustoffprüfer:in

Ein Baustoffprüfer in der Ausbildung. Die genaue Jobbeschreibung und weitere Informationen zur Ausbildung folgen weiter unten.
© Foto: betonbild/txn

Baustoffprüfer kümmern sich um Eisenbahnbrücken, Straßen oder Einfamilienhäuser – egal wo Beton eingesetzt wird, es kommt immer auf die optimale Zusammensetzung des massiven Baustoffs an. Um diese zu finden, muss diese genau geprüft und getestet werden.

 


Was macht ein/e Baustoffprüfer:in?

Die Karriere als Baustoffprüfer:in gilt als sehr zukunftssicher, da die Bauindustrie auch in Zukunft nicht auf Beton verzichten wird. In der dreijährigen Ausbildung lernen die angehenden Handwerker, wie sie Materialien, zum Beispiel Beton oder Mörtel untersuchen. Das ist erforderlich, um herauszufinden, ob diese Stoffe den unterschiedlichsten Belastungen zuverlässig standhalten. Dabei findet die Materialprüfung allerdings nicht nur im Labor, sondern auch direkt auf der Baustelle statt.

Rohstoffe und Fertigprodukte werden mithilfe von chemisch-technologischen und einfache physikalischen Untersuchungen auf die Vorschriften überprüft. Die Baustoffprüfer:innen müssen deshalb die Eigenschaften und Herstellungsverfahren verschiedener Beton-, Zement- und Mörtelmischungen genau kennen, und ihre Rezepturen beherrschen. Zusätzlich sollte ein fundiertes Wissen über die Maschinen, vorhanden sein, die die Materialien fördern, herstellen, verarbeiten und verdichten. Präzision und Freude am analytischen Denken sind für den Erfolg eines Baustoffprüfers ebenso wichtig wie die Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit.

 


Wie läuft die Ausbildung zum/zur Baustoffprüfer:in ab?

Wenn du dich für eine Ausbildung als Baustoffprüfer oder Baustoffprüferin entscheidest, stehen dir drei verschiedene Spezialisierungen zur Verfügung:

1. Geotechnik: In der Geotechnik liegt der Fokus auf geotechnischen Untersuchungen, bei denen du den Boden oder den Baugrund analysierst. Du führst beispielsweise Bohrungen in Böden und Gestein durch und erstellst Geländeoberflächenkarten. Während deiner Ausbildung wirst du die verschiedenen Bodenarten und ihre Eigenschaften kennenlernen. Mit diesem Wissen kannst du beurteilen, ob ein Bauprojekt auf einem bestimmten Grundstück realisierbar ist oder welcher Baustoff am besten für einen bestimmten Boden geeignet ist.

2. Mörtel- und Betontechnik: In der Spezialisierung Mörtel- und Betontechnik beschäftigst du dich hauptsächlich mit den Baustoffen Beton und Mörtel. Du entnimmst Proben von Bauwerken oder Bauprodukten und analysierst sie im Labor, um beispielsweise ihre Konsistenz und Dichte zu überprüfen.

3. Asphalttechnik: Baustoffprüfer mit Schwerpunkt Asphalttechnik sind vor allem im Straßenbau gefragt. In dieser Fachrichtung untersuchst du Asphaltbeläge auf ihre Verdichtbarkeit, Durchlässigkeit und andere wichtige Eigenschaften. Dazu entnimmst du Proben und analysierst sie im Labor.

Durch die Wahl einer dieser Spezialisierungen kannst du deine Ausbildung als Baustoffprüfer oder Baustoffprüferin gezielt auf die Bereiche ausrichten, die dich am meisten interessieren und die am besten zu deinen beruflichen Zielen passen.

Lehrzeit

3 Jahre

Vergütung

  • 1. Lehrjahr: 672 €
  • 2. Lehrjahr: 821 €
  • 3. Lehrjahr: 897 €

Voraussetzungen

Der Beruf Baustoffprüfer ist der Richtige für dich, wenn du …

  • ein gutes mathematisches Verständnis mitbringst
  • über ein gutes teschnisches Verständnis verfügst
  • Verantwortungsbewustsein hast
  • sorgfältig und gewissenhaft arbeitest
  • und flexibel bist

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildung zum/zur Techniker:in Bautechnik

Die Weiterbildung daurt zwischen 2 und 4 Jahren. Nach Abschluss kannst du Aufgaben in der Bauleitung und der Bauabrechnung durchführen.

Weiterbildung zum/zur Techniker:in Werkstofftechnik

Du analysierst Zusammensetzung und physikalische Eigenschaften von Werkstoffen wie Beton, Metallen, Kunststoffen und Keramik und führst Materialprobenentnahmen durch, bearbeitest diese und nutzt verschiedene Verfahren zur Materialprüfung. Zudem kannst du auch in der Qualitätssicherung und bei der Entwicklung neuer Werkstoffe aktiv sein.

Weiterbildung zum Ausbilder

Du setzt die Inhalte von Ausbildungsrahmenplänen in die Praxis um. Du wählst die neuen Auszubildenden aus, überwachst die Einhaltung des betrieblichen Ausbildungsplanes, kontrollierst die Ausbildungsnachweise (Berichtsheft) und unterweist die Auszubildenden in theoretischen und praktischen Inhalten des jeweiligen Ausbildungsberufes.

Studium Bauingenieurwesen

Nach abgeschlossenem Studium das etwa 6 bis 8 Semester dauert, kannst du in der Bauplanung, -leitung oder im Facility-Management arbeiten. Darüber hinaus kannst du dich nach dem Studium zum Beispiel als Bauleiter:in oder Facility-Manager:in selbstständig machen.

 

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